Das ist mein drittes Berufsleben. 50 Mini-Storys über mich – und darüber, wie Veränderung mein Leben geprägt hat.
Ich stehe dir als Mentorin für berufliche Neuorientierung nicht nur mit einer professionellen Ausbildung, sondern mit meiner ganzen Lebenserfahrung zur Seite. Vielleicht bekommst du hier ein Gefühl dafür, ob wir menschlich zusammenpassen.- Sagt dir „Zonenrandgebiet“ etwas? Da bin ich geboren: In Helmstedt (also als die Mauer noch quer durch Deutschland ging).
- Aufgewachsen bin ich in Braunschweig-Kralenriede und einem Dorf namens Meine. Da bin ich stundenlang mit dem Fahrrad umhergefahren. Ist ja plattes Niedersachsen.
- Ich kenne alle Bände von Hanni und Nanni (falls du „hä?“ denkst: Mädchenlektüre).
- Ich habe mir selbst das Lesen von altdeutscher Schrift beigebracht, weil die „Mädchen-Bücher“ meiner Mutter mich magisch angezogen haben.
- Mein Lieblingsfach war Französisch. Logische Folge: Nach dem Abi habe ich als Au-Pair gelebt wie die Göttin in Frankreich (naja, nicht ganz, aber das Essen war sensationell).
- Mich haben Metropolen geprägt: Erst Lyon, dann Berlin und Paris.
- Aktuell lebe ich in Berlin. Vorherige Stationen: Bergdorf in Graubünden (Schweiz), Ziegenhof in Baden-Württemberg.
- Ich war über 10 Jahre Pressesprecherin einer Tourismus-Leitmesse: Mich bringt so schnell keine Frage aus der Fassung.
- Nebenbei habe ich das Käsen gelernt.
- Als Mädchen wollte ich Wissenschaftlerin werden und später eine weltbewegende Entdeckung machen.
- Statt Bio oder Chemie habe ich dann Romanistik, Publizistik und Politologie an der FU Berlin studiert.
- Ich habe anfangs Hausarbeiten im Studium noch auf der Schreibmaschine getippt.
- Ein französischer Uniabschluss schmückt meinen Lebenslauf.
- Rohmilchkäse habe ich in Frankreich für mich entdeckt. Und zwar am liebsten von der Ziege.
- Als Kind konnte meine Mutter mich mit Joghurt und Käse jagen.
- Mit meiner besten Freundin habe ich mehr Jahre verbracht, als ohne sie.
- Sie hat mich neulich daran erinnert, dass ich in der Schule immer gesagt habe, ich wolle später mal einen Käseladen aufmachen.
- Zu der Zeit hatte ich eine Dauerwelle: „Sauerkaut-Haare“ laut meiner Freundin.
- In der Pubertät habe ich meine Eltern mit Neuer Deutscher Welle genervt. Später war jahrelang Nick Cave auf Platz eins meiner persönlichen Hitliste.
- Kein Wunder, dass ich in Berlin gelandet bin: In den 80ern gab es dort die beste Szene.
- Da wurden die Haare dann Pink gefärbt (mit „Directions“, wer kennt das noch?)
- Später wurde ich sehr bodenständig: Ich zog nach Berlin-Zehlendorf an die Krummen Lanke. Da ist es schön grün und ruhig.
- Seit 2016 bin ich Staatlich geprüfte Fachagrarwirtin für handwerkliche Milchverarbeitung.
- Ich habe eine Hofkäserei in Baruth/Mark als GmbH an den Start gebracht.
- Brandenburg… oh Brandenburg: Leider nicht der richtige Standort für mich. Nach zwei Jahren habe ich die Flucht ergriffen. Spätzle in BaWü waren danach auch fein.
- Am liebsten esse ich aber Mutabbal: Das ist ein Auberginenpüree und gehört zu den traditionellen Mezze der arabischen Küche.
- Ich esse generell sehr gern. Immer her mit den neuen kulinarischen Erfahrungen! Auch Käse mit Maden habe ich schon probiert. Sehr cremig.
- Ein bisschen Arabisch kann ich auch. Und Spanisch. Ganz klar – Englisch auch 😉
- Ich hatte mal zwei Pässe. Einen für Dienstreisen in arabische Länder und einen für private Reisen nach Israel (wegen der Einreisestempel damals. Sie hätten jeweils bei der anderen Seite zu Irritationen führen können).
- Ich bin mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten.
- Ich habe in Singapur gearbeitet.
- Einer meiner Top-Werte ist Selbstentfaltung.
- Ich liebe Reisen (und Restaurants).
- Ich habe für eine Hotelgruppe an der Ostsee gearbeitet. Für unsere Kundenzeitung habe ich Gerhard Schröder beim Frühstück abgelichtet.
- Mit Angela Merkel habe ich Small Talk auf dem Stand eines Verlages für Bildungsmaterial in Schulen gemacht. Ich hatte den Messeauftritt geplant.
- Tourismusminister aus der ganzen Welt rückte ich jedes Jahr für Fotografen auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der ITB Berlin ins rechte Licht.
- Privat interessieren mich Promis eher nicht – aber Nick Cave hätte ich schon gern Backstage getroffen.
- Ich bin eine gute Netzwerkerin.
- Zur Not kann ich auch Ziegen melken. Bei Kühen müsste ich noch ein bisschen üben.
- Lieber habe ich meine Hände in einem Käsekessel.
- Das Schönste, was ich bisher erlebt habe, waren zwei Sommer auf der Alp.
- Wenn ich etwas mache, dann richtig: Beim Fahrradfahren habe ich mir gleich drei Rippen beim Sturz gebrochen.
- Ich finde Joggen langweilig, Yoga nicht. Tangotanzen steht bei mir hoch im Kurs. Gong spielen auch.
- Im Schulunterricht habe ich immer gestrickt.
- Ich hasse Bügeln.
- Ich liebe meine Katze. Sie wartet mit den Annäherungsversuchen immer, bis ich wach bin.
- Ich bin gern allein, aber nicht ständig.
- Ohne Bücher und Internet ist das Leben für mich anstrengend.
- Ich bin überzeugt, dass es gesund ist, die Meinung anderer Menschen nicht zu wichtig zu nehmen. Jede sollte ihren eigenen Weg finden. Genau deshalb ist es mir wichtig, Frauen in beruflichen Umbruchzeiten emotional zu stärken.
- Es gibt immer eine neue Chance. Sie heißt „morgen“.
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